Produktionsprozess Roman: Der Anfang – Teil 2

Der Produktionsprozess eines Romans ist kein Selbstläufer. Das hat bereits eine erste nüchterne Betrachtung des Entstehungsprozesses eines Romans ergeben. Der Autor muss die Leser zu etwas bringen, weit mehr als dazu, sein Buch zu kaufen. Einem Roman liegt also eine gewisse Bringschuld des Autors inne. Je nach Typus und Genre des Romans sind spezielle Kenntnisse … Mehr lesen…

Produktionsprozess Roman: Der Anfang – Teil 1

Ob Sie eine Geschichte zu erzählen haben oder ob Sie eine Geschichte erzählen können, sind sicherlich zwei paar Schuhe. Die Motivation dafür muss auf jeden Fall aus Ihrem Innern heraus kommen. Schön wäre es, wenn Sie für Ihr Vorhaben familiäre oder freundschaftliche Unterstützung erfahren können, doch oftmals ist das leider nicht gegeben. Bestenfalls werden Sie … Mehr lesen…

Der erste Schnee

Ein Kromfohrländer-Welpe und der erste Schnee

Herrchen hat gesagt, Schnee ist so zauberhaft wie eine Zitrone. Ich kenne keine Zitrone, doch Schnee finde ich total toll. So unschuldig, weiß, weich und so flauschig. Man kann ihn essen und er zergeht auf der Zunge. Er riecht fast gar nicht, doch ich finde es noch heraus, was sein spezieller Duft ist und wenn ich die ganze mit Schnee bedeckte Rasenfläche abschnüffeln muss.

Ein Kromfohrländer-Welpe und der erste SchneeHerrchen hat seine vier Pfötchen dick eingemümmelt. Vielleicht sollte ich das auch machen, es ist doch ein wenig kalt. Meine Schnauze ist ganz nass, obwohl es gar nicht regnet. Ups! Glatt ist es auch. Mir scheint, der Schnee birgt noch ein paar Geheimnisse, die ich noch aufdecken muss.

Es ist der mein erster Schnee, höre ich Herrchen immer wieder sagen. Ein Kromi-Welpe und seine erster Kontakt mit Schnee, das ist so herrlich. Irgendwie ist Herrchen ganz aus dem Häuschen deswegen. Warum bloß? Er kennt den Schnee doch bereits.

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Stalking! Der ganz normale Wahnsinn!

StalkingIhr Kromiwelpe weicht Ihnen nicht mehr von der Seite? Sie können gerade nicht an Ihren Kochtopf kommen, weil der Kromi es sich vor Ihrer Küchenzeile, direkt vor Ihrem Herd gemütlich gemacht hat? Sie bereiten einen Kaffee zu und können das Wasser nicht eingießen, weil Ihr Kromi es sich zwischen Ihnen und der Küchenzeile gemütlich gemacht hat? Sie haben nur kurz etwas Platz gelassen, sodass der Kleine sich zwischen Ihren Füßen quetschen kann, genau so, dass sie keinen Schritt mehr laufen können?

Sie wollen nur mal eben auf die Toilette? Nur kurz, ohne Hund bitte. Kaum geht die Tür zu, ertönt ein herzerweichendes Wolfsgeheul und jemand zerkratzt von außen die schöne Tür. Sie sind ja kein Unmensch, also darf der Hund mit, wenn er unbedingt will. Zum Dank, wenn Sie gerade nicht aufpassen, bekommt er einen Fetzen Toilettenpapier von der Rolle zu fassen und verschwindet damit verdammt schnell in den Flur, eine meterlange weiße Fahne hinter sich herziehend.

Ihr Kromi ist eindeutig des Stalkings überführt. Sie werden sich wehmütig daran erinnern, wenn er eines Tages mit seinen alten, müden Knochen nicht mehr so richtig hochkommt oder irgendwann nicht mehr sein wird.

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Autorenalltag

Autorenblog - Autorenalltag

Ein (Buch-) Autor schreibt Bücher, klar – Autorenalltag! Doch wie sieht so ein Alltag wirklich aus? Ein Roman, sagen wir vierhundert Seiten. Schreibt man die so einfach herunter? Folgt man einfach seiner Idee, die im Kopf trommelt, weil sie dort heraus will? Man könnte meinen, dass das seine Haupttätigkeit ist, das Schreiben. Doch ist das tatsächlich … Mehr lesen…

Sitz und Platz

Sitz und Platz

Das Mindeste! Das absolut minimalistische Können!

Ich bin ja kein Hundeflüsterer, ich poste hier nur meine Erfahrungen. Jeder Hund ist anders. Etwas, das viele der selbstbewussten Hundeflüsterer gerne übersehen und entsprechende Weisheiten als allgemeingültig verkaufen. Doch das Leben ist da eher nicht so und zeigt sich immer wieder gerne von seiner vielschichtigen Seite.
Platz Leckerei nach Sitz und PlatzPlatz und Sitz funktionieren jedenfalls viel leichter mit einer Leckerei. Auch wenn der kleine Carlson zu Anfang Sitz und Platz mitunter nicht auseinanderhalten kann, da hilft nur üben, üben, üben.

Das bedeutet aber auch, dass Herrchen/Frauchen Zeit investieren müssen. Nicht ab und zu, einmal im Monat, sondern regelmäßig, am besten täglich, im Welpenalter gerne auch mehrmals täglich.

Verwenden Sie gleiche Handzeichen für gleiche Befehle. Sollte es einmal zu laut sein oder ihr Hund sich außer Hörweite befinden oder falls eines Tages im fortgeschrittenen Alter die Hörfähigkeit ihres Hundes drastisch nachlässt, wird sich das auszahlen.

Vor allem aber: Sitz! Platz! Im ruhigen aber deutlichen Tonfall.

Bitte nicht: Bello, mach doch mal Platz! Wuffti, mach jetzt sofort Sitz! Sitz! Sofort Sitz! Das ist ungefähr so hilfreich, wie unter Wasser um Hilfe zu schreien. Der Hund versteht Sie nicht. Er registriert Ihren Tonfall und folgert bestenfalls irgendetwas daraus. Vielleicht: Herrchen spricht aber jetzt laut mit mir. Will er spielen? Hat er Angst? …

Die Krönung: Bleib!

Sitz bleib! Platz bleib! Es bringt meistens nicht sehr viel, wenn der Hund nur für eine knappe Sekunde Sitz macht. Er muss aber erst einmal lernen, dass es da einen Unterschied gibt. Wie das geht? Üben, üben, üben.

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Aus! Aus! Aus!

Ein springender Kromfohrländer. Aus!Gerade der am meisten geäußerte Befehl Aus wird von Ihrem Kromi ebenso häufig missachtet. Aus! Aus! Aus! Selten kommt dieser Befehl alleine daher. Sie sind schon ganz genervt. Was machen Sie falsch?
Nichts! Jedenfalls solange es sich um einen Welpen handelt. Der kleine Schatz kann gar nicht anders. Er liebt Sie! Sein Temperament ist gerade erst erwacht. Er weiß noch gar nicht, wohin mit seiner Energie. Bleiben Sie beim deutlichen und klaren Aus! Wenden Sie sich ab, wenn er Sie anspringen will. Zeigen Sie Nachsicht, wenn er mit seinen messerscharfen Milchzähnen zubeißt. Falls er sich auf Ihre Schuhe konzentriert versuchen Sie ihm ein altes Paar schmackhaft zu machen. Der Kromi ist natürlich nicht blöde, er merkt schon, ob sie die Schuhe auch ab und zu anziehen, ob sie gebraucht wurden, oder nicht.
Die Wildheit wird sich legen, vielleicht mit einem Jahr oder so. Bis dahin, viel Spaß mit Ihrem Kromi, wenn er die Pubertät durchläuft. Das gehört dazu. Sie werden sich wehmütig daran erinnern, wenn er eines Tages alt und müde auf seinem Lieblingsplatz liegt. Die Welpenzeit will man nicht missen.

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Carlson mit Herrchen

Carlson am PCWenn mein Herrchen zu Hause ist, dann bin ich viel bei ihm. Wenn er am Computer sitzt, lasse ich ihn nicht aus den Augen.
Ich habe ein Körbchen direkt neben dem Computer, da habe ich mein Herrchen immer im Visier.

Carlson mit Herrchen beim Fruehstueck 7.3.2015Frühstück ist auch immer toll. Herrchen liest mir aus der Zeitung vor und ich nutze jede Gelegenheit, ihm etwas von seinem Teller zu klauen nehmen. Für mich wird ja nicht extra gedeckt, da muss man schon sehen, wo man bleibt.

Carlson mit Herrchen 5 11.3.2015Ich versuche oft mit ihm zu spielen. Beißen und Schmusen spiele ich am liebsten.
Wenn er irgendwann ganz laut Aua ruft und Aus schreit, dann weiß ich, er ist mit mir auf gleicher Wellenlänge.

Carlson mit Herrchen 3 7.3.2015Carlson mit Herrchen 20.12.2014Carlson mit Herrchen 1 20.12.2014

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