Kapitel 14

  1. Logisches Fazit

Es sollten in diesem Buch nicht mögliche Techniken oder physikalisch denkbare Mechanismen zu Zeitreisen untersucht werden. Lediglich die folgerichtigen Auswirkungen von Zeitreisen sollten auf rein logischer Basis näher betrachtet werden. Die einzige Voraussetzung dabei war:

Zeitreisen werden als realisierbar angenommen!

Ausgegangen sind wir dabei von der (rein physikalischen) Definition zu Zeitreisen in Wikipedia:

Eine Zeitreise ist eine Bewegung in der Zeit, die vom gewöhnlichen Zeitablauf abweicht.

Rein logische Betrachtungen ergaben daraufhin folgende interessante Aspekte, die entsprechend festgehalten wurden. Einige Definitionen auf dem Weg dorthin schienen im Kontext der Analyse sinnvoll und notwendig:

  • Ein Zeit-Ereignisstrahl TE ist ein Strahl, der
  • – die linear voranschreitende Zeit und
  • – die Summe unserer wahrnehmenden Ereignisse abbildet.
  • Zeitgeschwindigkeit = zurückgelegte Zeitstrecke (auf dem TE-Strahl) / benötigte Zeit

Es wurden drei Möglichkeiten von Zeitreisen unterschieden:

Fall 1: Die Zeitmaschine reist mit in die Zeit, was sehr praktisch ist, wenn man wieder zurück möchte.

Fall 2: Die Zeitmaschine reist nicht mit in die Zeit.

Fall 3: Die Zeitmaschine reist selbst nicht mit in die Zeit, aber sie funktioniert nur mit sich selbst. Sie kann also nur auf sich selbst transferieren.

Fall 3 wurde hierbei als am wahrscheinlichsten angenommen!

Drei Aspekte wurden als Axiom besonders hervorgehoben:

  • Axiom 1: Jeder bewegt sich mit derselben Zeitgeschwindigkeit in die Zukunft.
  • Axiom 2: Jeder Eingriff in die Geschehnisse verändert sofort den Lauf des Zeit-Ereignisstrahls.
  • Axiom 3: Zeitreisen lassen die Möglichkeit zu, dass zumindest zeitweise Personen doppelt oder sogar mehrfach vorhanden sind – „Kopier-Theorem“.

Im Kontext mit Betrachtungen zu dem Verbreitungsgrad oder besser gesagt zu der Häufigkeit von durchgeführten Zeitreisen wurde schnell und wohl unstrittig erkannt:

Dass jeder ein Recht auf seine eigene Vergangenheit hat.

Unterm Strich darf festgehalten werden:

  • Von Menschen durchgeführte Zeitreisen sind eher als unwahrscheinlich einzustufen.
  • Zeitreisen von Gegenständen oder Informationen sind schon als wesentlich realistischer vorstellbar.
  • Zeitreisen mit einer Zeitmaschine, die sowohl zum Start-Zeitpunkt als auch zum Ziel-Zeitpunkt der Zeitreise existiert, sind am wahrscheinlichsten.

Liebe Leser, es hat mir Spaß gemacht, dieses Thema einmal etwas gründlicher auf rein logischer Basis zu durchleuchten. Ich selbst hatte vorher keine Ahnung, wohin die Logikreise gehen wird. Wichtig war mir immer, dass man keine irgendwie gearteten physikalischen Gesetze (Eliminationsgesetz) heranzieht, für die es keine beobachtbaren oder sinnvoll nachvollziehbaren Grundlagen gibt. Sonst könnte man sich auch einen Zauberspruch Abra-Kadabra … ausdenken und behaupten, damit ist alles logisch möglich.

Ich hoffe, das Thema und die Herangehensweise haben Ihnen gefallen. Der Beweis des so Festgehaltenen wird uns wohl allen verwehrt bleiben. Vielleicht ist das auch besser so. Denn wie bereits notiert, hat jeder ein Recht auf seine eigene Vergangenheit. Zu meiner gehört diese Analyse nun dazu.

 

Teile diesen Beitrag wenn er dir gefällt